Bambus

  • Für den Anbau werden weder Dünger noch Pestizide benötigt.
  • Bambus produziert mehr Sauerstoff als Hartholzbäume.
  • Bambus bildet über die Jahre ein Netzwerk aus Wurzeln, aus dem neue Halme entstehen, die innerhalb eines Jahres ihre volle Größe von bis zu 30 oder gar 40 Metern (je nach Sorte) erreichen. Nach weiteren zwei Jahren des Aushärtens werden bei der Ernte nur ca. 25% der Halme geschlagen. Der Bambus muss also nicht, wie es bei Bäumen der Fall ist, mit Wurzel entfernt werden, sondern erholt sich aus eigener Kraft und die Plantagen können sehr ertragreich bewirtschaftet werden. Quelle (PDF Seite 20)
  • Botanisch betrachtet gehört Bambus zur Familie der Gräser und wie jeder weiß, wächst Rasen nach dem Mähen weiter.
  • Unsere Bambussorte für die Hygienepapierproduktion erreicht innerhalb von einem Jahr seine volle Größe von 10 Metern und härtet dann vor der ersten Ernte weitere zwei Jahre aus.

Hygienepapier

  • Jedes Jahr werden deutschlandweit pro Kopf fast 18 kg Papier für Hygienezwecke verbraucht. Das entspricht einem Verbrauch von mehr als 1,4 Million Tonnen pro Jahr. Quelle
  • „Der durchschnittliche private Toilettenpapier-Verbrauch in Deutschland beträgt jährlich rund 46 Rollen à 200 Blatt pro Person.“ Quelle (PDF Seite 32) Also etwas weniger als eine Smooth Panda ABO-Box mit 48 Rollen für 30,- Euro und somit nicht mal 2,50 Euro monatlich je Verbraucher.

Bäume & Holz

  • Täglich werden 270 Tsd. Bäume für Papiere gefällt. 10% davon für Toilettenpapier. Quelle
  • Schätzungsweise 20% des für die gesamte Papierproduktion geschlagenen Holzes stammen aus Urwäldern. Quelle (PDF Seite 7)
  • Zwischen 2000 und 2010 verlor unsere Erde jährlich 5,2 Millionen Hektar Waldfläche, da diese nicht wieder aufgeforstet wurde. Quelle (PDF Seite xiii) Das entspricht einem Verlust von fast 14 Fußballfeldern pro Minute.
  • „Deutschland importiert fast 80% des Zellstoffs für seine Papierproduktion. […] Fast ein Viertel seines Zellstoffs bezieht Deutschland aus Brasilien. Auch andere Regionen Südamerikas werden als Exporteure immer bedeutender, z. B. Uruguay und Chile. Diese Länder haben einen Großteil ihrer Naturwälder längst verloren. Und die Zerstörung schreitet weiter voran.“ Quelle (PDF Seite 8 & 9)
  • 170 Millionen Hektar: eine Fläche so groß wie Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zusammen. Bis 2030 werden wir so viel Wald verlieren, wenn wir nichts gegen die größtenteils in elf Regionen stattfindende globale Entwaldung unternehmen. Unter anderem in Borneo und Sumatra gilt die Produktion von Zellstoff als wichtige Nebenursache des Waldverlusts und/oder der Waldzerstörung. Quelle
  • Holz aus Urwäldern ist nicht CO2-neutral. Die Umwandlung von Primärwäldern in aufgeforstete Wirtschaftswälder setzt nicht nur CO2 frei, sondern reduziert langfristig die Fähigkeit von Wäldern, CO2 zu speichern. Quelle (PDF Seite 18)

Großer Panda

Sie sind 1,2 bis 1,8 Meter groß, wiegen 80 bis 125 kg, haben eine schwarz-weiße Fellzeichnung und ernähren sich hauptsächlich pflanzlich – Pandas! Derzeit (Stand: 2014) leben noch rund 1864 Tiere in freier Wildbahn – sie sind in der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion als „stark gefährdet“ eingestuft und in nur noch sechs Regionen im Südwesten Chinas zu finden. Dank unterschiedlicher Tierschutzmaßnahmen konnte ihr Bestand in den letzten Jahrzehnten wieder leicht erhöht werden. Die chinesische Regierung hat den Pandas die höchste Schutzpriorität eingeräumt und es wurden Pandaschutzgebiete geschaffen.

Pandas gehören zu der Familie der Großbären und zählen, trotz ihrer fast ausschließlich pflanzlichen Ernährung, zu der Ordnung der Carnivora (Raubtiere). Die putzigen Faulpelze sind Meister in der Verteilung und Aufladung ihrer Kräfte: sie nutzen den Tag zu gleichen Teilen für Schlaf und Nahrungsaufnahme. Weitere Beschäftigungen haben sie nicht, denn als überzeugte Einzelgänger genießen sie lieber ihre Ruhe und nutzen diese für die wichtigen Dinge des Lebens: Bambus! Und der wird ganz gemütlich im Sitzen verputzt. Für unsere Produkte verwendeten wir überwiegend Sinocalamus Affinis-Bambus. Dieser steht nur selten auf ihrem Speiseplan, sie mampfen lieber die kleinen, schmackhaften Sorten. Hinzu kommt noch, dass sich unsere Bambuswälder gar nicht in der Region befinden, wo die von China geschützten Panda-Reviere liegen. So können wir sicher sein, dass wir unserem tierischen Namensgeber in keiner Weise schaden.

Zur Fortpflanzung muss der männliche Panda sein Gebiet verlassen und sich mit der Nase auf Partnersuche begeben. Weibchen verbleiben meist allein in ihrem Gebiet und teilen es nicht mit anderen Pandas. Die Männchen hingegen durchreisen auf ihrer Suche die Gebiete mehrerer Weibchen – diese sind meist zwischen 5 und 15 Quadratkilometern groß und befinden sich in lichten Laub- und Nadelwäldern mit Bambusunterwuchs. Haben Männchen und Weibchen sich gefunden, kann der Nachwuchs nach drei bis fünfeinhalb Monaten Tragezeit erwartet werden. Die Jungtiere sind meist nicht größer als ein Hamster und haben dabei ein Gewicht zwischen 80 und 200 Gramm. Nach zwei bis drei Jahren verlassen die Jungtiere dann die Mutter und ziehen in ein eigenes Revier. Quelle